16 Novembre 2012

Italiens Export bricht ein

Italiens Export bricht ein

Im Vergleich zum August sind die Exportzahlen im September um 2,0 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus den aktuellsten Daten des staatlichen Statistikinstituts Istat hervor. Vor allem die rückläufigen Exporte nach China (-18,8 Prozent), den Mercosur-Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (-13,7 Prozent), Rumänien (-13,6 Prozent), Spanien (-12,8 Prozent) und Deutschland (-10,3 Prozent) machen dem Stiefelstaat zu schaffen. Einbußen mussten dabei in den verschiedensten Produktsektoren hingenommen werden, mit Ausnahme der Erdölprodukte (23,4 Prozent) und der landwirtschaftlichen Produkte (5,4 Prozent). Gestiegen sind hingegen die Warenlieferungen von Italien in die USA (19,4 Prozent) und Südostasien (22,9 Prozent). Import um 10,6 Prozent zurückgegangen Geschrumpft sind auch Italiens Importzahlen: Innerhalb eines Jahres sind sie um 10,6 Prozent zurückgegangen. In erster Linie wurden Rückgängen in Japan (-35,0 Prozent), Indien (-30,9 Prozent) und den EDA-Ländern (Dynamische Volkswirtschaften Asiens) (-26,0 Prozent) verbucht. Importsteigerungen gab es hingegen bei den Opec-Ländern (Organisation erdölexportierender Länder: Algerien, Libyen, Nigeria, Gabun, Venezuela, Irak, Iran, Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Indonesien) mit einem Plus von 18,0 Prozent und bei Russland (16,7 Prozent). Codacons beunruhigt Der Konsumentenschutzverband Codacons zeigt sich besorgt: Durch den starken Einbruch der Exporte würden sich die Hoffnungen auf einer wirtschaftliche Erholung des Landes stark schmälern. Die Erholung am Exportmarkt und die größere Nachfrage von außen sei die „einzige Möglichkeit für ein Wachstum” gewesen. Vor allem auch deshalb, da die Nachfrage der italienischen Konsumenten derzeit besonders gering sei. stol Tweet.

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