28 Maggio 2020

Italien: 385.000 Jobs während Lockdown verloren

385.000 jobs gingen während des lockdowns in italien verloren. das vertrauen der konsumenten ist auf ein 7-jahres-tief gesunken. besonders betroffen sind die sektoren gastronomie, freizeitindustrie, kultur und tourismus.
Während des fast zweimonatigen Lockdowns im März und April hat Italien infolge der Coronavirus-Krise circa 385.000 Jobs verloren. Dies entspricht einem Rückgang von 2,2 Prozent bei der Beschäftigungsrate, geht aus am Donnerstag veröffentlichten Schätzungen des Statistikamts Istat hervor. Die Krise beeinflusse auch das Vertrauen der Konsumenten negativ, das den tiefsten Stand seit Dezember 2013 erreicht habe, hieß es. Bei den Unternehmern sei das Vertrauen auf ein Rekordtief seit März 2005 gefallen, meldete Istat. Dies beeinflusse den Konsum der Italiener negativ. Der Coron-Notstand wirkt sich wie ein Tsunami auf Unternehmen und Konsumenten aus, deren Vertrauen in Mai auf ein Rekordtief gesunken ist”, kommentierte der Konsumentenschutzverband Codacons. Zu den besonders belasteten Sektoren zählen die Gastronomie, die Freizeitindustrie, Kultur und Tourismus. 50.000 Lokale drohen zu schließen, der Sektor hat bereits 34 Milliarden Euro verloren”, warnte der Direktor des Gastronomieverbands FIPE, Roberto Calugi. Bei den meisten italienischen Lokalen seien eine Woche nach Ende des Lockdowns Verluste von bis zu 70 Prozent zu beklagen. Er forderte eine drastische Senkung des Steuerdrucks, um die Unternehmen zu stützen und die Jobs zu retten. Auch in Südtirol wirkt sich die Coronakrise negativ auf den Arbeitsmarkt aus. Schon Mitte Mai hatte STOL über 11.500 verlorene Arbeitsplätze im Gastgewerbe berichtet.

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